Gereon Breuer
Auch die Salafisten aus der betreffenden Moschee kamen etwas später zur Demonstration. Verstärkt duch ihren Chef, Muhammed Ciftci, begannen sie damit, auf die Leute einzureden um den "wahren Islam" zu predigen. Die Salafisten versuchten vor allem sich rauszureden und sich als verfassungskonform darzustellen. Auf die Frage eines Anwohners warum die Anhänger Muhammed Ciftcis ihre Frauen nicht mitgebacht hätten, hieß es, die Frauen seien durch die Stimmungsmache verängstigt. Alleine in dieser Aussage wird schon das Verhältnis von Frau und Mann im Weltbild der Jünger Ciftcis deutlich. So ist die Frau natürlich verängstigt, der Mann aber kann den Mut aufbringen sich denen die sich ihm entgegen stellen zu widersetzen.
Muhammed Ciftci
Der Bürgerprotest selbst war selbstverständlich durchzogen von Ressentiments und Unwissen. Wie auch in den Kommentarspalten der RP-Online war hier mehr als oft von Ausländern und von Türken die Rede, die Tatsache das viele Anhänger Ciftcis deutsche Konvertiten sind, war ziemlich egal. Ein Anwohner ging dann auch dazu über "den Ausländern" zu erklären, das sie nur Gäste seien und sich auch als solche zu benehmen hätten. In seiner Blut und Boden Theorie vergaß der gute Herr doch das es sich bei dem Islam um eine Religion und nicht um eine konstruierte ethnische Zugehörigkeit handelt.
Alles in Allem sprach mir dann doch ein Plakat aus dem Herzen:
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